Die Teilnehmerinnen des 2. Ausbildungsjahres haben sich bereit erklärt einige Interviewfragen zu beantworten.
Hier eine Zusammenfassung:

Frage: Du bist jetzt im zweiten Jahr der berufsbegleitenden Ausbildung im Chladek®System. Was hat dich bewogen weiter zu machen?
„Es hat mir Freude gemacht, das Training, die gute sorgfältige Anleitung.“
„Anfangs habe ich es nur für mich persönlich gemacht. Nach dem ersten Jahr war ich ermutigt, die Kenntnisse auch beruflich zu integrieren. Deshalb möchte ich die erste Stufe absolvieren.“
„Das erste Jahr hat meine Entdeckung- und Forschungslust geweckt, der Beginn einer Reise beim Kennenlernen von natürlichen Bewegungsabläufen. Plötzlich habe ich gespürt, da steckt so viel Potenzial im Körper, so viel Freude an Bewegung.“ Im 1. Jahr sind viele Bewegungsübungen, bald kommt mehr Tanz, das reizt mich“.
„Ich denke, dass ich mindestens zwei Jahre brauche, um die Chladek-Methode zu verstehen respektive die grundlegenden Prinzipien ansatzweise im Körper zu bekommen.“
„Die körperliche Auseinandersetzung, meine verbesserte körperliche Haltung, die Freude an der Bewegung und am Tanz, die gute Gruppe und die interessante Zusammensetzung der Gruppe haben mich motiviert.“

Frage: Ich habe gehört, dass ihr eine ganz tolle Klasse seid, Was ist so besonders an eurer Klasse?
„Die Herzlichkeit, der Austausch, der Raum füreinander und für jede selbst.“
„Die interessanten Frauen mit unterschiedlichen Motivationen, der gute Austausch, wir lachen viel und jede darf sein wie sie ist.“
„Vielleicht liegt es daran, dass wir eine reine Frauengruppe sind mit einem breiten Altersspektrum. Vielleicht bleibt es auch ein Geheimnis :-).“
„Jede scheint mir authentisch und darf so sein wie sie ist, mit Launen und Charakterzügen. Jede gibt ihren Teil in die Gruppe. Es haben sich keine Grüppchen gebildet und es gibt keinen Anführer“.
„Dass wir keinen Sonderling in der Gruppe haben und so genug Platz für jede da ist. Zudem respektieren alle einander.“
„Jede bringt sich ein. Es ist eine gute Offenheit entstanden, miteinander und füreinander. Chladek/Tanzen erfordert Offenheit.“

Frage: Hat sich bei dir seit Beginn der Ausbildung etwas grundlegendes verändert?
„Meine Haltung und das Bewusstsein des Passgangs beim Badminton-Sport.“
„Ja, ich setze weniger Eigen-/Muskelkraft ein, weil ich die Schwerkraft zulasse und nutze.“
„Ja, ich habe eine neue Arbeitsstelle, eine neue Wohnung und einen neuen Partner :-). Im Körper viel mehr Achtsamkeit, Wahrnehmung und Bewusstsein in der Bewegung und auch mehr Geduld.“
„Mein Bewegungsrepertoire bei den Tanz-Improvisationen konnte ich erweitern.“
„Grundlegend nichts, ich habe viele positive Impulse bekommen für meine körperliche Befindlichkeit.“
„Tanz ist ein bewusster Bestandteil meines Lebens geworden.“

Frage: Siehst du Zusammenhänge der Bewegung anders als vor Beginn der Ausbildung?
„Alles hängt zusammen. Was ich bewege bewegt mich auch, vielleicht an einer Stelle mit der ich erst nicht gerechnet habe-solange ich die Bewegung zulasse.“
„Ich kann bestimmte Vernetzungen erkennen und nehme mich körperlich besser aufgerichtet wahr.“
„Dass es ökonomische Bewegungen/Bewegungsabläufe gibt und dass Bewegung nicht nur den Körper, sondern auch mich beeinflusst.“
„Die Bewegung geht durch den ganzen Körper, das spüre ich viel mehr. Bewegungen fortführen oder ausklingen lassen. Ich sehe auch Zusammenhänge in meinem Beruf mit Schmerzentstehung, Deformationen und Bewegungsmustern bei Krankheit.“
„Früher dachte ich, Bewegung ist etwas, das ich mache. Jetzt ist Bewegung für mich ein ……… aus tun und geschehen lassen.“
„Ich bin erstaunt über die ganzheitlichen Auswirkungen.“